Die Eigentümerfamilie und Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Unheils zum Glück nicht im Gebäude.
Aufgrund akuter Einsturzgefahr einer Seitenwand wurde zunächst das Einsatzgerüstsystem in Kombination mit Rüstholz aufgebaut. Dieses wurde allerdings nach Rücksprache mit dem parallel alarmierten Baufachberater aus Springe aufgrund weiterer Beurteilung der Einsatzstelle wieder abgebaut. Ein durch den Wetterdienst angekündigter Starkregen hätte aufgrund des trichterförmigen Einsturzes der Decke, das Haupthaus im Erdgeschoss inklusive des Kellers geflutet. Da in der Hauptsache dieses und die Einsturzgefahr des Anbaus zu unverhältnismässig grösseren Schäden geführt hätte, wurde ein Teilabriss des Gebäudeteils der Einsatzleitung Feuerwehr empfohlen.
Hierauf wurde ein Abrissunternehmen mit dieser Aufgabe beauftragt.Zuvor entfernten die beiden Bergungsgruppen, unter Vollschutz-Einmalanzügen und Staubmasken erst noch Faserzementplatten, die seitlich an der Terrasse als Blende angebracht waren. Während der Abrissarbeiten wurden mit der Motorsäge Holzteile abgetrennt und im Anschluss noch übriggebliebene Möbel und Wertsachen geborgen.
Text/Bilder: A.Weiher